Folge 2 - Das neue Brustkrebsvorsorgeprogramm
Shownotes
In dieser Folge wird das neue Brustkrebsvorsorgeprogramm des Kantons Luzern näher erklärt. Ausserdem erläutern die Fachpersonen wie die Kostenaufteilung bzw. die Kostenübernahme für die Mammografien funktioniert.
Zum Vorsorgeprogramm: Vorsorgeprogramm Luzern
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00:00:03: Wir haben heute schon erklärt,
00:00:04: wie wichtig
00:00:05: die Vorsorge und Früherkennung bei Brustkrebs ist.
00:00:09: Aber immer wieder bekommen die Mediziner hier am Luzerner Kantonspital die Fragen nach den Kosten gestellt.
00:00:15: Übernimmt der eigene Krankenversicherer die Screening-Mammografie ganz oder müssen die Patientinnen eine Zutalung leisten?
00:00:23: Der Kanton Luzern geht als erster Kanton der Zentralschweiz nun neue Wege.
00:00:31: Wie genau sehen aber diese neuen Wege aus und wie genau funktioniert die Kostenübernahme durch den Kanton Lucerne-Claudia?
00:00:40: Ja, vielleicht muss man zunächst erklären, wie die Kostenübernahme bisher war um zu verstehen was sich jetzt überhaupt verändert hat.
00:00:48: Im Gegensatz zu der Westschweiz und Ostschweiß, die ein organisiertes Brustkrebscreening Programm bereits vor über zehn Jahren eingeführt haben Gab es ja bislang in der Zentralschweiz kein Mammografiesquenning-Programm.
00:01:03: Frauen konnten nur dann eine Mammographie erhalten, wenn ein Hausarzt oder Gynäkologe die Frau zu einer Mammgraphie in einer radiologischen Institution angemeldet hat.
00:01:14: Bislang war es sozusagen dem betreunenden Arzt mehr oder weniger überlassen ob er eine Frau zur Routine Mammgrafie schickt Und dabei gibt es eben auch Ärzte, die hier zu etwas weniger bereit sind.
00:01:29: Entscheidend ist das bei einer verordneten Routine-Mamographie die Kosten von der Krankenversicherung häufig nicht übernommen werden außer die Frau hat eine Zusatzversicherung oder eine einmalig starke klinische Auffälligkeit oder ein familiär erhöhtes Brusskrebsrisiko also Mutter und Schwester mit Brusskrebs.
00:01:49: Die Franchise wird hierbei immer belastet, in anderen Worten es konnte bislang nicht jeder Frau unabhängig von ihrem sozialen Status eine Mammografie kostenfrei ermöglicht werden.
00:02:03: Und jetzt ganz anders bei einer Screening-Mammographie innerhalb eines organisierten kantonalen Screeningprogramms.
00:02:10: Das kantonal organisierte Screening-Programm stellt sicher, dass die Kosten von der Krankenkasse komplett übernommen werden mit einem ganz kleinen Selbstbehalt von fünfzehn Franken.
00:02:21: Wobei die Franchise nie belastet wird.
00:02:24: Fünfzehn Franken für eine Screenemarmographie ist relativ wenig.
00:02:28: Eine durch einen Gynäkologen oder Hausarzt verordnete Routine-Marm-Koffee kostet dem gegenüber so circa dreinhalb Franken Und die Kostenübernahme innerhalb des Screening-Programms ist relativ einfach.
00:02:41: Der Kanton hat mit allen Krankenversicherungen Verträge ausgehandelt, die eine Kostenübername garantieren.
00:02:50: Es wurde ein einheitlicher Trifffest gelegt den die radiologischen Institutionen jeweils direkt mit dem Krankenkassen verrechnet wie auch sonst bei einer anderen radiologisch Leistung wie zum Beispiel Computertomographie oder MRI.
00:03:06: Das Programm des Kantons Lucerne ist noch sehr neu.
00:03:10: Gibt es eine entsprechende Aufklärungskampagne vom Kanton für die niedergelassenen Ärzte oder Versicherungen?
00:03:17: Alle Gynecologinnen und Gynecologen sind von dem Kanton angeschrieben worden.
00:03:22: In diesem Schreiben ist das Vortragsprogramm genauer erklärt, also der Abläufe, aber auch die Rolle der Gynekologinnen.
00:03:33: Laura Lüti, das ist die Programmeleiterin des Vorsorgeprogramms hat bereits im letzten Herbst anlässlich für den Brustkrebs Symposium das Vorsorge-Programm vorgestellt.
00:03:45: Wir haben letztendlich im Rahmen der Brustkremsemposium wieder eine Vorbildung geplant wo wir einfach noch mal Stellen zum Programm selbst und auch aktuellen Fragen beantwortet werden.
00:04:02: Zudem gibt es eine gute Homepage, und es gibt auch einen Flyer, der viele Informationen darstellt.
00:04:09: Ich mache vielleicht auch noch eine Anmerkung dazu.
00:04:11: Die Krankenversicherungen beziehungsweise Dachverbände wurden ja direkt auf den Kanton in das Screening-Programm involviert, d.h.
00:04:20: mit den Krankenversicherung wurden die Tarife zur Finanzierung der Screeningmarmographie direkt verhandelt und dies auch unter sehr starker Beteiligung des Luciana-Kantronspitals.
00:04:31: Somit sind die Krankenversierungen ein entscheidender Baustein des Screeningsprogramms selbst Und zudem erfolgen flächendeckend Aufklärungsprogramme durch den Karton, in Zeitung, Radio und diversen Social Media Instagram über PinCube-Veranstaltungen an diversen Orten in der Zentralschweiz.
00:04:52: Das ist eine sogenannte Roadshow mit einem Burser Bus bei dem Informatial zur Brusskrebsvorsorge verzeilt wurde.
00:05:00: Frauen wurden auch darüber aufgeklärt wie die Brust abzutasten Und es erfolgt eine Kontaktaufnahme mit dem Forum Sechzig Plus in Luzern.
00:05:09: Das ist ein Portal für ältere Menschen in der Stadt, um über dieses Portal auf das Screening aufmerksam zu machen und wir haben auch demnächst am Luzerne Kantonspital eine Veranstaltung zum Brustkrebs Screening die auch vom Forum Sechszig Plus unterstützt wird.
00:05:29: Wir wollen den Frauen die Wichtigkeit des Kringlingprogramms in wiederkehrenden Veranstaltungen nahebringen, eben nicht nur über Social Media sondern indem sich die Frauen selbst einbringen können.
00:05:40: Also Fragen stellen, indem wir auch Hinweise geben wie man das Brustkrebsrisiko reduziert und wir möchten gern vermitteln!
00:05:48: Was kann ich selbst tun, um das Risiko zu reduzieren?
00:05:52: Also mein persönlicher Lebensstil.
00:05:54: und wieso ist überhaupt Screaming alle zwei Jahre wichtig, um eine hohe Lebensqualität zu erhalten.
00:06:01: Die kantonalen Einladungsbriefe für die Großrechtsvorsorge gehen jetzt alle zwei jahre an über sechzigtausend Frauen zwischen fünfzig- und seventy vier Jahren hier im Kanton Luzern.
00:06:12: Warum eigentlich alle zwei Jahre?
00:06:15: und weshalb gerade die Altersgruppe zwischen Fünfzig und Vierundsiebzig?
00:06:19: Ja, in der Alterskuppel Fünfzicht bis Vierunsitzig kommt prozentual gesehen Brustkrebs am häufigsten vor.
00:06:26: Und gleichzeitig ist er medizinische Nutzen der Früherkennung am höchsten.
00:06:31: Und grundsätzlich nimmt das Buskrebsrisiko mit dem Alter jährlich zu, hat sein Pieck seine Spitze im Alter von eighty-vieren wohl gemerkt und fällt erst dann wieder ab da man an irgendetwas verstirbt zum Beispiel in der Kreislauferkrankung was auch immer.
00:06:48: Und aufgrund der Häufigkeitsverteilung wird diese Altersgruppe, also Fünfzig bis Vierundsiebzig vom Kanton aber auch allen anderen nationalen internationalen Screening-Programmen alle zwei Jahre per Briefverfahren zur Mammografie eingeladen.
00:07:05: Wie bereits erwähnt einigen Staaten auch früher.
00:07:08: Aber es dürfen auch Frauen übervierundsebzig Jahre am Programm teilnehmen hier in Luzern.
00:07:13: Sie erhalten zwar keine Einladungen per Brief können Sie sich aber jederzeit über die Webpage des Kantons, das ist buskrebsvorsorge.lu.ch anmelden und einen Screeningstandort auswählen.
00:07:29: Und der Punkt ist wir werden alle älter im Durchschnitt zu Achtzig, Fünfundundachtzig und Ziel ist es im Alter möglichst lange gesund und fit zu bleiben also aggressive Therapien zu vermeiden.
00:07:41: Und wenn Brustkrebs früh entdeckt wird, benötigt es weniger aggressive Therapie und deswegen macht es heutzutage wo wir eben länger leben auch immer mehr Sinn nach dem Alter von seventy-vier Mammengrafien durchzuführen ist.
00:07:56: man kann sagen Es ist eine Investition in eine höhere Lebensqualität.
00:08:01: warum jetzt alle zwei Jahre?
00:08:03: ich erkläre dies immer mit einem Fischernetz.
00:08:05: also wenn das Fischarnetz große Maschen hat fange ich nur große Fischen und wenn es kleine Maschen hat, kriege ich auch die kleinen Fische.
00:08:13: Genauso ist das mit dem Zeitintervall.
00:08:15: Wenn man nur alle vier bis fünf Jahre zu einer Mammengrafie kommt findet man durchschnittlich mehr große Busgräpse und wenn man halt alle zwei Jahre kommt, findet man auch die Kleinen.
00:08:26: Sehr
00:08:26: gute Erklärung!
00:08:27: Gibt es schon jetzt eine starke Zunahme an Vorsorge-Untersuchungen Claudia?
00:08:32: Im internationalen Vergleich, was Brustkrebs anbelangt sind die jetzt nicht gerade führend.
00:08:37: oder anders formuliert.
00:08:38: Die Brustkriegsvorsorge wird zu wenig in Anspruch genommen und Deutschland hat ja das weltweit größte Brustgrebs Screening-Programm mit vierzehn Millionen anspruchsberechtigten Frauen und einer Beteiligungsrate von einfünfzig Prozent, das heißt sieben Millionen Frauen nehmen kontinuierlich daran teil.
00:08:57: Und das ist wirklich enorm hat auch dazu geführt dass die Sterblichkeitsrate durch das Screening um zwanzig bis dreißig Prozent in den letzten fünfzehn Jahren nach unten ging.
00:09:09: sicher gibt es auch zusätzlich positive Effekte durch bessere Therapie.
00:09:13: das muss man hier auch erwähnen.
00:09:15: Und auch im nationalen Vergleich haben sich große Unterschiede gezeigt zwischen der West- und Ostschweiz mit organisierten Screeningprogramm auf der einen Seite, und der Zentralschweiz ohne organisierte Screening auf der anderen Seite.
00:09:32: Also wenn Brustkrebs in der Zentralschweize bisher aufgetreten ist so war dieser durchschnittlich fortgeschrittener.
00:09:39: also größere Tumoren mehr Lymphknotenmetersasen als in der West und Ost Schweiz Und die durchschnittlich fortgeschritteneren Tumorstadien in der Zentralschweiz sind somit ja als Effekt zu sehen, dadurch dass Frauen nicht flächendeckend und nicht regelmäßig alle zwei Jahre zu einer Screening-Mamographie kommen.
00:10:02: Also nur eine flächndeckende, regelmäßige Teilnahme führt dazu das wir genauso gut wie die Ost- und Westschweiz werden.
00:10:11: bei vielen Frauen Brustkrebs im früheren Stadium entdeckt wird, da er dann wiederum weniger aggressiv therapiert werden muss.
00:10:19: Wir möchten mehr oder weniger dafür das Bewusstsein schärfen und alle aufrufen.
00:10:24: Screening-Mamographie ist eine Chance die ihr jetzt bekommt und nutzt sie.
00:10:30: es geht um euch alle.
00:10:33: nehmt die Vorsorge wahr!
00:10:34: Ihr investiert in eure eigene Lebensqualität und wie gesagt es trifft jede achte Frau.
00:10:41: Man kann es glaube ich nicht besser formulieren.
00:10:43: Spürt ihr im Klinikalltag, dass durch die kantonale Unterstützung Barrieren abgebaut werden?
00:10:49: Also kommen jetzt auch Frauen zu euch, die sonst jeden Franken zweimal umdrehen müssen?
00:10:54: Ja das ist eine gute Frage!
00:10:56: Was wir realisieren ist, dass der überwiegende Anteil der Frauen, die am Screening-Programm teilnehmen keinen Hausarzt und auch kein Gynäkologen angeben.
00:11:06: Das kann jetzt mehrere Gründe haben, zum Beispiel man ist durch die Screening-Kampagne aufmerksam geworden geht aber sonst nicht zum Ars wo ja die Franchise belastet werden würde.
00:11:19: Das Screening belaste die Franschise nicht.
00:11:22: wir gehen davon aus dass das Screening gerade für die finanziell schwächergestellten sicher einen Auffangbecken.
00:11:30: Dies ist ja auch im Sinn des Screenings, es eben allen zu ermöglichen.
00:11:35: Wir haben aber keine Informationen über den sozialen oder finanziellen Status einer Frau und das können wir an den Daten nicht direkt erkennen.
00:11:44: Okay!
00:11:45: Auch wenn mit der Zeit ein erhöhtes Aufkommen an Vorsorgeuntersuchungen entsteht soll die Betreuung weiterhin persönlichen Qualitativ erstlassig bleiben.
00:11:55: Wie kann das Brustzentrum hier am Luzaner Kantonspital dies dem besorgten Frauen garantieren zu sein?
00:12:01: Das
00:12:02: Vorsorgeprogramm ändert prinzipiell nicht an der persönlichen Betreuung.
00:12:07: Wenn man in den Mammografienveränderungen sieht, wo eine weitere Abklärung gebraucht wird, dann wird die Gynäkologin oder ein Brustcentrum zumindest informiert je nach Situationen auch involviert.
00:12:20: Wenn eine Operation notwendig ist, kann die Patientin im Prinzip wählen, wo sie diese durchführen lassen will.
00:12:27: In unserem Brustzentrum am Lausanne Kantonspital stehen vier spezialisierte Bruschchirurgien zur Verfügung.
00:12:34: Wir erklären zuerst der Patientin Situation und besprechen mit ihrer verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.
00:12:42: Wir sind seit zwanzig Jahren zertifiziert nach der deutschen Krebsgesellschaft und der deutschen Gesellschaft für Senologie.
00:12:51: Das bedeutet, dass wir Qualitätsvorgaben einhalten müssen und unsere Behandlungsqualität auch jährlich überprüft werden.
00:13:02: Die Zertifizierung verlangt auch, dass wir junge Kolleginnen und Kollegen zu Bruschkirurgen ausbilden.
00:13:08: Und heutzutage ist das sehr wichtig, weil man ja weiss, dass man immer weniger Ärzte hat.
00:13:14: Wir sind auch eine offizielle, anerkannte FMH-Wiederbildung für die Brustdiagnostik und die Bruschkirurgie.
00:13:21: So können wir gewährleisten, wenn auch ein Höchersaufkommen von Patienten in Behandlung gebraucht wird, dass sie rechtzeitig mit bestmöglichster Qualität behandeln
00:13:34: können.
00:13:34: Ja, und ich gehe vielleicht noch ein bisschen auf die Qualität im Screening ein.
00:13:39: Wir Radiologen haben ja eine eigene Sektion, die durch das Screening jetzt erweitert wurde – das nennt sich hier am Lux-Sektion Mama Diagnostik und Screening-Lux.
00:13:50: Und dabei bin ich zusammen mit meiner radiologischen Co-Leitung, das ist Dr.
00:13:54: Katharina Thornquist für alle Screening-Untersuchungen an den drei Standorten Luzern, Sursee und Bolhusen hauptverantwortlich.
00:14:04: Unabhängig davon habe ich zusammen zu seinen Bucher die medizinische Co-leitung des kantonalen Roskrebs Vorsorgeprogramms.
00:14:12: Bei der Programmentwicklung war es für mich als Radiologe das oberste Ziel, eine sehr hohe Qualität bei der Umsetzung des Programms zu erzielen.
00:14:21: Das betrifft zum einen die Ausbildung des geringen Personals aber auch die Qualitätskontrolle bei der Umsetzung Und wir haben im Vorfeld eine Selektion an, man könnte sagen jetzt so Top-Röntgenassistentinnen vorgenommen die über einhalb Jahre genauso wie wir Screening Radiologen in einem Screening Ausbildungsprogramm speziell geschult wurden.
00:14:46: Es gibt auf alle drei Luxstandorte bezogen nur vier spezielle geschulte Screening-Radiologen Und im Rahmen dieses Ausbildungsprogramms wurden die Screening Radiologen und auch die Screenings Röntgenassistentinnen auf ein Höchstmaß an Qualität trainiert, wurden auch getestet.
00:15:07: Wobei die Anforderungen viel höher sind als bei einer normalen Routine-Mammografie.
00:15:13: Wir selbst überprüfen ständig die Bildqualität – das ist eine Vorgabe innerhalb des Screening-Programms Und wir Screening-Radiologen werden vom Kanton auch wiederum kontinuierlich auf Genauigkeit unserer Befundung überprüft.
00:15:28: Wenn wir von den nationalen bzw.
00:15:30: internationalen Vorgaben wiederholt abweichen, dürfen wir am Screeningprogramm nicht mehr teilnehmen.
00:15:36: und das heißt man kann das umgesetzt
00:15:39: so...
00:15:40: Ausdrücken eines Screening Abteilungen arbeitet insgesamt auf höherem Qualitätsniveau als eine normale Mammografie-Einheit.
00:15:50: Und was jetzt die persönliche Betreuung anbelangt, um zu erfassen ob sich die Frauen bei das Screening-Mammographie schlechter betreut fühlen als bei einer normalen Routine-Mamographie haben wir zu Beginn des Screenings eine Fragebogenaktion gestartet.
00:16:05: Frauen im Screening und Frauen mit normaler Routine-Marmgrafie erhalten seit Screening... Beginn die identischen Fragen zur Betreuung und Wahrnehmung des gesamten Marmografie-Prozesses.
00:16:16: Und hierbei konnte kein Unterschied zwischen den beiden Marmographien festgestellt werden, im Gegenteil also der Empfang, die Informierung über den Ablauf als auch Gesamteskringling Marmrafie wurde von allen als top als äußerst positiv beantwortet.
00:16:32: Wow
00:16:33: interessant!
00:16:34: Jetzt haben wir ja heute schon gehört dass jährlich ca.
00:16:37: sechzig Männer am Brustkrebs erkranken.
00:16:39: Gilt es kantonale Programme auch für die Vorsorgeuntersuchung bei uns Männern, Susanne?
00:16:45: Es ist tatsächlich so, dass auch Männer hier Bruschkrebs erkranken können.
00:16:49: Allerdings ist das sehr selten der Fall.
00:16:52: Insgesamt war weniger als ein Prozent von allen Männer bekommen überhaupt Bruschkrebs oder anders gesagt weniger als einen Prozent von all den Krebskranken.
00:17:02: vom Mann handelt sich dann um eine Bruschkorb.
00:17:06: Das Lebenszeitrisiko von einem Mann an einen Brustkrebs zu kranken, ist ein zu tausend.
00:17:12: Im Vergleich zur Frau von eins zu acht.
00:17:15: Wenn eine Erkrankung so selten auftreten tut, ist das Vorsorgeprogramm nicht notwendig.
00:17:23: Man würde für viele Männer regelmässig mammografieren und wird damit den Mann auch unter unnötiger Strahlenbelastung aussetzen.
00:17:32: Alle negativen Aspekte, die ja so ein Vorsorgeprogramm auch haben können, würden den positiven Effekt –
00:17:40: d.h.,
00:17:40: der Früherkennung – bei Weitem übertreffen.
00:17:44: Vorsorgeprogramm, d.h.
00:17:46: die Untersuchung von Menschen, die keine Beschwerden haben innerhalb einer spezifischen Altersparte macht nur den Sinn wenn eine Erkrankung ausüpfig ist.
00:17:57: Erklärt Dr.
00:17:58: Susanne Bauer in unserer Spezialsendung zum Brossklebs-Monat Oktober wie bei Spital Radio Lutz.
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