Folge 4 - Risikofaktoren für Brustkrebs
Shownotes
Welches sind Risikofaktoren für Krebs und was kann man selbst tun, um die Risiken zu reduzieren? Erfahren Sie mehr über die direkten und indirekten Krebsauslöser.
Meh dazu: luks.ch
Transkript anzeigen
00:00:03: In der Vergangenheit war immer zu hören, dass dauerhafter Bluthochdruck, Rauchen und Alkohol ungesundes Essen und so viel Stress das Krebsrisiko erhöht.
00:00:14: Ist dem wirklich so Susanne?
00:00:16: Wir haben bereits gehört vorher Bewegungsmangel für einen höheren Krebs-Risiko.
00:00:22: Das gilt aber auch fürs Rauchen, fürs Alkohldrinken und fürs Übergewicht in den Menopausen.
00:00:32: Der höhere Blutdruck ist eine Belastung für das Herz.
00:00:35: Ein Zusammenhang mit einem erhöhten Krebsrisiko ist mir aber nicht bekannt.
00:00:41: Ja, das sind ja auch Fragen zu den Auslöserfaktoren grundsätzlich von sämtlichen Krebsarten und grundsätzlich unterscheidet man direkte Krebsauslösers wie Tabak-, Alkohol- und ungesundenes Essen und indirekte Auslöser.
00:00:58: Fangen wir mal mit den direkten auslösern an, Tabakonsum ist der größte vermeidbare Krebsauslöser verursacht aber nicht nur Lungkrebs sondern führt auch zu zellulären Schäden also dass sich hier durch auch das Risiko für Buskrebs erhöht.
00:01:16: Alkohol ist ein weiteres, starkes Zellgift.
00:01:20: Es erhöht nachweislich das Risiko für Krebs im Mund und Rachenraum, Speiseröhre der Leber des Darmes und eben auch auf den weiblichen Brusts.
00:01:30: Besonders gefährlich wäre.
00:01:32: Raucht und Trinkt multipliziert sein Risiko drassisch da Alkohl die Schleimhäute durchlässiger für die Krebserreger des Tabaks macht und ungesunden Essen Als weiter direkter Auslöser.
00:01:48: eine Ernährung mit viel rotem Fleisch, stark verarbeiteter Wurst.
00:01:53: Wenig Ballaststoffen fördert Darmkrebs und Brustkrebs.
00:01:57: Zudem führt eine ungesunde Ernährungen oft zu Übergewicht welches nach dem Rauchen der zweitgrößte Risikofaktor für Krebs ist da Fettgewebe eben Entzündungsprozesse und Hormone ankurbelt.
00:02:12: Zu den indirekten Krebs auslösern, dazu gehören Übergewicht und Bewegungsmangel.
00:02:18: Bluthochdruck ist per se kein eigentlicher Risikofaktor für Krebs hat aber oft dieselbe Ursache eben über Gewicht und Bewegungsmangel.
00:02:27: Über Gewicht liegt vor.
00:02:29: ab einem Bodymass Index von mindestens twenty-fünfundzwanzig Kilo pro Quadratmeter Und die ausgepräte das Übergewichtigste größert das Krebsrisiko.
00:02:40: Erwähnenswert ist, die Bevölkerung in der Schweiz sind übergewichtig.
00:02:47: Nach dem Rauchen ist Übergewicht der zweitgrößte Risikofaktor für die Entstehung von Brustkrebs und ein weiterer indirekter Krebsauslöser wird auch dem Stress zugeschrieben.
00:03:00: Stress löst, Krebs allerdings nicht direkt aus.
00:03:03: Vielmehr schwächt chronischer Stress das Immunsystem und fördert Entzündungen, Reparaturmechanismen laufen weniger effizient ab.
00:03:13: Und bisherige Studien zeigten sehr unterschiedliche Ergebnisse.
00:03:17: der Einfluss auf Krebs ist sicher geringer als Ernährung, Rauchen und Alkohol.
00:03:24: Letztere sind starke Risikofaktoren.
00:03:27: Der Stress einen sagen wir mal ein kleinerer Risikofaktor.
00:03:32: Viele Frauen sind heute über Jahre hinweg im Schichtdienst tätig, dazu kommt noch der normale Alltagsstress.
00:03:39: und wie stark beeinflusst ein unregelmäßiger Schlaf oder die Schichtarbeit das Krebsrisiko zusammen?
00:03:48: In der Studie hat man das gut untersucht und die Datenlage ist tatsächlich nicht ganz eindeutig.
00:03:55: Gewisse Studien zeigen ein moderater Hölzbruschkrebsrisiko, vor allem wenn wir Nachtarbeit über längere Zeit machen oder wenn man eine rotierende Nachtschicht macht.
00:04:07: Andere Studien haben das allerdings nicht bestätigen können oder allenfalls nur einen geringen Effekt von der Nachtarbeit aufzuzeigen.
00:04:17: Der Mechanismus dahinter liegt wahrscheinlich im gestörten Melatoninhaushalt.
00:04:24: Internationale Forschungsinstitute klassifizieren die Nachtarbeit aus mögerweise Krebserregeln.
00:04:32: Ja, vielleicht noch eine Anmerkung auch von meiner Seite also.
00:04:34: bislang ist die Datenlage tatsächlich noch eher gering, neue Studien geben aber hinweise das chronischer Schlafmangel und gestörte schlafe Rhythmen das Risiko für Brustkrebs erhöhen.
00:04:47: Und hierzu läuft sogar aktuell eine Studie an der Universität Fribourg, unterstützt von der Krebsliga im Übrigen.
00:04:55: Ergebnisse müssen allerdings noch abgewartet werden und Hintergrund ist wie Susan Bucher gerade erwähnt hat zu wenig Schlaf oder Schichtarbeit stören den natürlichen Biorhythmus und das beeinflusst wichtige Hormone wie Melatheonien aber auch Estrogene und Cortisol Und im Schlaf bildet der Körper das Hormon Melatonin normalerweise.
00:05:17: Melatoninen wirkt als natürliche Schutzbarriere, es unterdrückt das Tumormaxtum und bremst auch die Ausschüttung von Estrogänen.
00:05:26: Fehlt jetzt der Schlaf oder die Nachtruhe wird doch künstliches Licht gestört dann sinkt sozusagen der Melatoninspiegel und dadurch wird wiederum vermehrt östrogen freigesetzt und dies ist ein Risikofaktor für Brustkrebs.
00:05:43: Chronischer Schlafmangel- und Schichtarbeit bringen also den natürlichen Biorhythmus, das Immunsystem durcheinander.
00:05:51: Zellschäden werden weniger gut repariert.
00:05:54: Hinzu kommt schlafmangel tritt oft zusammen auf mit allgemeinen Stress-, Bewegungsmangel oder ungesunder Ernährung, also weitere Faktoren die das Krebsrisiko beeinflussen können.
00:06:06: Das Internet ist auch gut gefüllt mit Warnungen vor Deos, mit Aluminium und Weichmachern in Plastikflaschen oder Kosmetika die den Hormonhaushalt stören sollen.
00:06:17: Und so das Brustkrebsrisiko erhöhen.
00:06:20: Susanne was ist denn an diesen Mythen dran?
00:06:23: Ja also ich würde zuerst einmal auf diese Deodorant eingehen wo Aluminum drin hat.
00:06:29: dazu kann man sagen dass eigentlich Die Studie kann keine klare Aussage machen.
00:06:34: Es gibt kleinere Studien, die tatsächlich Brustkrebsrisiko haben können aufzeigen und die auch gezeigt haben, dass Aluminium im bruschtrösen Gewerb mehr gefunden wird, wenn man Teodora vor allem bereits einen jungen Alter häufig braucht.
00:06:50: Und andere Studien haben wieder unser Röte-Risiko bei einer Verwendung von Deos aufzuzeigen, wie man die direkt nach der Rasur anwenden tut.
00:07:03: Größere Angleitestudien allerdings konnten das nicht bestätigen.
00:07:09: Aufgrund dieser unsicheren Datenlage ist ein Verzicht auf aluminiumhaltige Teos eher zu empfehlen und wenn man die trotzdem verwendet, dann sollte man sie nicht direkt nach dem Rasieren brauchen.
00:07:24: Es gibt kein kosmetisches Produkt bis jetzt oder wo wir klar sagen können das führt nun zum erhöhten Bruschkrebsrisiko.
00:07:34: Es gibt Hinweise zum Beispiel, dass gewisse Haarfärbeprodukte tatsächlich einen negativen Einfluss haben könnten.
00:07:43: Aber die Datenlage ist im Moment noch sehr unsicherer.
00:07:46: Ich glaube ich kann es von meiner Seite auch nochmal bestätigen weil diese Frage bekommt mir fast täglich während der Mamografie oder nach der Mamographie gestellt.
00:07:55: und nochmal zum Aluminiumhaltigem diodorant weil so häufig diskutiert wird ein Direkt.
00:08:01: der Zusammenhang konnte bislang nicht nachgewiesen werden und dabei verweise ich auch auf die offizielle Webpage des BAG, also das ist das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz.
00:08:13: Das kann man dort auch jederzeit nachlesen.
00:08:15: Ähnliche Quellen gibt es international, die zur selben Schlussfolgerung kommen.
00:08:20: Und noch ein Wort vielleicht zu Weichmachen.
00:08:23: bei einigen Weichmachern im Plastik scheint eine Störung des Hormonhaushaltes Personen möglich zu sein, wenn man damit im Kontakt gerät und dadurch besteht der Verdacht die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen oder auch Entwicklungsstörungen bei Nachkommen zu verursachen.
00:08:44: Ein direkter Zusammenhang zu Brustkrebs ist bislang ebenso nicht beschrieben worden – auch hier wiederum verweise ich auf das BAG also Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz.
00:08:54: und auch internationale Quellen
00:08:56: erklärt Dr.
00:08:57: Claudia kurz vorm Luzerner Kantonspital in Lutzaktiv-Spezial Die Ernährung spielt in der Brustkrebsvorsorge, aber auch während der Therapien eine große Rolle.
00:09:09: Deshalb sprechen wir darüber gleich nach den größten Hits aller Zeiten von Pink und Elian Venus & Mars.
00:09:17: Das ist Musik direkt aus der Zentralschweiz.
Neuer Kommentar