Folge 6 - Hohe Lebensqualität erhalten durch regelmässige Mammografien
Shownotes
In der letzten Folge wird erklärt, warum der zeitliche Vorsprung durch die Screening Mammografie die beste Nachricht im Kampf gegen Brustkrebs ist.
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00:00:03: Der Oktober-Zweitausendsechsundzwanzig steht hier am Luzaner Kantonspital ganz im Zeichen des Brustkrebsmonats.
00:00:11: Wir haben heute viel über Ängste bei der Brustkriebsfreuerkennung gesprochen, über medizinische Meilensteine hier am Kanton Luzern und darüber wie wir selbst viel Kraft auf den Teller und im Alltag bekommen und so eine Erkrankung vorbeuten können.
00:00:27: Wenn wir alles mal auf den Punkt bringen, warum ist der zeitliche Vorsprung durch die Screening-Mammografie die beste Nachricht im Kampf gegen den Brusttreibsglout her?
00:00:38: Gesunde Lebensweise ist letztendlich etwas, das man nicht nur zur Vermeidung vom Buskrebs praktiziert.
00:00:45: Eine gesunde Lebensweise wirkt sich auf alles aus!
00:00:49: Auf die Vorbeigung von anderen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, das gesamte Unesystem und noch viel wichtiger – Man fühlt sich besser.
00:00:58: Ist aktiver?
00:00:59: Nicht nur jetzt sondern auch in ferner Zukunft weil man für seinen Körper sorgt.
00:01:05: und dennoch bedeutet Die ist keine Garanzie, dann Großkrebs nicht zu bekommen.
00:01:11: Manche haben eine Veranlagung und die Lebensweise ist eher der Tricker, ob es früher oder später ausgelöst wird.
00:01:19: In skandinavischen Ländern gibt das die Screening-Mamographie bereits seit dreißig Jahren und wird als etwas Wertvolles von den Frauen wahrgenommen, dass der Staat für sie organisiert, damit Sie eine hohe Lebensqualität beibehalten können.
00:01:35: Und früher war die obere Altersgrenze der Screening-Mamographie bei siebzig Jahren.
00:01:40: Die Frauen haben sich dann in Schweden beschwert, wenn Sie mit einsebzig Jahre nicht mehr zu Mamographie kommen durften und sagten, wieso darf ich keine Screeningmamographie mehr bekommen?
00:01:51: Bin ich es in meinem Alter dem Staat nicht mehr
00:01:55: wert?".
00:01:56: Das ist eine Aussage, die es auf den Punkt bringt.
00:01:59: Man macht das für sich.
00:02:01: Es ist eine Investition in das eigene Leben weil es so viele trifft eben überwiegend Frauen ohne Brustkrebs in der Familie und weil nur durch die immer wiederkehrende zweijährige Screening-Mamographie breitflächig ein frühes Entdecken von Brust Krebs möglich ist.
00:02:19: damit verbunden weniger aggressive Therapie, wenn es dann auftritt und höhere Lebensqualität aber auch höhere Heilungschancen.
00:02:28: Auch in den skandinavischen Ländern ging die Brustkrebssterblichkeit durch die screening-Einführung um zwanzig bis dreißig Prozent nach unten.
00:02:36: Für viele ist das eine große Erleichterung des neue Programms des Kantons Luzern im Hinblick auf die Kostenübernahme der Brustkriebsvorsorge.
00:02:45: Was sollten die Frauen zum Thema Kosten genau wissen, Claudia?
00:02:50: Wichtig ist an dieser Stelle nochmals zu erwähnen wie die Screening-Mamographie ausgelöst wird.
00:02:56: Leider erhalten wir momentan fälschlicherweise von ersten... auch in unserer Sektion Mama Diagnostik und Screening Luchs.
00:03:04: Anmeldungen zur Screening-Mammografie oder die Anmeltung landen im Brustzentrum des Luchs.
00:03:12: Wenn eine Anmellung über einen Arzt ausgefüllt wird, ist jedoch eine Screening Mammographie nicht möglich!
00:03:20: Eine ärztliche Anmindung hat immer eine Routine-Marmografie zufolge, die dann eben dreinhalb Franken kostet und von der Frau komplett bezahlt werden muss.
00:03:30: Im besten Fall hat sie eine Zusatzversicherung, dann wird aber immer noch die Franchise voll belastet in anderen Worten.
00:03:37: Man muss einen gewissen Anzahl daran zahlen.
00:03:42: Eine Screening-Mammografie wird nur dann ausgelöst wenn man sich auf der Webpage des Gesundheitsdepartements Lucian einloggt das wäre buskrebsvorsorge.lu.ch und sich selbst eine Röntgeninstitution Tag-und Uhrzeit aussucht.
00:04:02: Dabei kann der Arzt auch behilflich sein oder man kann den Kanton telefonisch kontaktieren, das ist auf der Webpage angegeben.
00:04:12: Entweder man hat davor eine Einladung durch den Kantone erhalten oder man kan sich ab dem Alter von fünfzig Jahren auch ohne Einladungen registrieren.
00:04:24: Die Kosten werden von der jeweiligen Krankenversicherung übernommen, mit einem kleinen Selbstbehalt von fünfzehn Franken.
00:04:31: Die Franchise wird dabei nicht belastet.
00:04:34: Leider erhalten wir momentan eben fälschlicherweise von einigen Ärzten in unserer Sektion Mama Diagnostik und Screening Luchs Anmeldungen zur Screening-Mammografie oder die Anmeltung landen auch im Buszentrum des Luchs.
00:04:49: Wenn eine Anmeldung über einen Arzt ausgefüllt wird, also eine Anmeldung an einer Röntgeninstitution ist jedoch eine Screening-Mamographie nicht möglich.
00:05:00: Eine ärztliche Anmeltung hat immer eine Routine-Mammografie zur Folge die dann eben dreinhalb Franken kostet und von der Frau komplett bezahlt werden muss.
00:05:11: Im besten Fall hat sie eine Zusatzversicherung, dann wird aber immer noch die Franchise voll belastet.
00:05:17: In anderen Worten, man muss dafür finanziell ganz einfach aufkommen.
00:05:23: Was entgegenest du einer Frau die den Einladungspfiff des Kantons in den Händen hält, ihn aber aus Sorge vor einem schlechten Ergebnis immer wieder ganz unten in die Schublade legt?
00:05:34: Klarheit statt Kopfkino!
00:05:36: Machen Sie sich bewusst dass die Mamographie in den meisten Fällen eine Entlastung bringt und falls doch Brustkrebs vorliegt Dann haben Sie, wenn sie immer wieder alle zwei Jahre gehen eine wirklich hohe Chance auf einen kleinen Brustkrebs im Frühstadium.
00:05:52: Wenn er den Auftritt der dann auch weniger aggressive Therapie benötigt.
00:05:57: Das ist vergleichbar mit Unkraut jeden.
00:06:01: Wenn man das Unkraud in Griff kriegen will, reist man es am besten immer wieder aus, wenn es noch klein ist Und unser Personal ist auf Angstsituation geschult, sprechen sie die Röntgenassistentin darauf an.
00:06:14: Sie wird auf das eingehen was ihnen am meisten Sorgen bereitet und worauf ich auch gerne immer wieder hinweise wenn man etwas durchläuft was für einen selbst schwierig ist braucht es eine kleine Belohnung ein Kaffee mit feinen Gebäck dazu gutes Buch irgendetwas was man schon immer machen wollte.
00:06:33: setzen sich Irgend ein Belohnungs-Szenario davor und motivieren Sie sich mit diesem positiven Gedanken dann für die Mammografien, wenn es für sie schwierig sein sollte.
00:06:46: Prostgraves betrifft zwar biologisch meistens die Frauen aber emotional immer die ganze Familie den Partner, die Kinder, die Freunde.
00:06:56: Wie können wir als Umfeld, als Luzerner Gesellschaft das Thema Postsgesundheit aus der Tabu-Ecke holen und betroffenen Frauen das Gefühl geben nicht allein zu sein?
00:07:08: Indem man das Thema immer wieder aufgreifen tut.
00:07:11: Und dass man auch darüber redet.
00:07:14: Seht es zum Beispiel durch einen Podcast, den wir jetzt gerade machen oder Beiträge im Social Media, Fernsehbeitrag, Zeitungen, Zeitschriften und dass man zum Beispiel das Thema auch an öffentlichen Schulen aufgreifen kann.
00:07:31: Aber auch die betroffenen Frauen selbst können selber einen Beitrag leisten, indem sie z.B.
00:07:36: Selbsthilfegruppe bildet oder in einer Selbsthilfegruppe beiträgt und neuerkrankte Frauen beratet und tippscanned und emotional unterstützt.
00:07:49: Generell ist es aber so, dass eine Krebserkrankung wahrscheinlich einfach ein Stück weit jetzt der Bauthema wird bleiben.
00:07:57: Unsere Gesellschaften sind ausgerichtet auf Leistungen, attraktives Aussehen, Erfolg im Beruf und Privatleben.
00:08:05: Eine Krebserkrankung passt definitiv nicht in das Schema.
00:08:09: Das zu brechen erschiebt mich sehr schwierig.
00:08:12: Da bin ich voll und ganz bei dir!
00:08:14: Beim Thema Prostkrebs sind wir kein Spielball des Schicksals.
00:08:19: Welche drei einfachen Dinge helfen, das Großtreibsrisiko zu verringern?
00:08:25: Ja die drei Säulen sind klar Ernährung als größter Pot sozusagen Bewegungen und aber auch ausreichend Ruhephasen Stressreduktion.
00:08:36: und diese drei Faktoren beeinflussen sich gegenseitig.
00:08:40: sie beeinflussen unseren ganzen Lebensstil jetzt in diesem Augenblick und natürlich dann auch später.
00:08:46: Sie sind mehr oder weniger die Grundlage dafür, was später mit unserem Körper passiert eigentlich auch mit der mentalen Ebene.
00:08:54: Und Schicksal ist keine Einbahnstraße.
00:08:57: es ist nicht ausschließlich etwas das uns von aus diktiert.
00:09:01: Schicksals ist das Ergebnis einer ständigen Wechselwirkung zwischen äußeren Umständen.
00:09:06: Und wenn wir wieder auf das Gärtnern kommen, dann sind Ernährung, Bewegungen, Stressreduktion sozusagen die kleinen Samenkörner für unser Schicksal.
00:09:18: Je nachdem wie ihr uns um die Pflanze kümmern, nimmt das Wachstum einen anderen Flauf und entwickelt die Pflanzen gegenüber den harten Bedingungen eine andere Widerstandskraft.
00:09:30: Welchen Satz sollten wir heute unseren Partnern, Brüdern oder Vätern auf dem Küchentisch legen?
00:09:38: Wenn es um das Thema Ausflugs beim Mann geht zusammen?
00:09:41: Tatsächlich, Männer erkranken sehr selten an einem Brustkrebs.
00:09:46: Eine routinemäßige Bruschkontrolle bei Männern ist einfach nicht notwendig.
00:09:51: Aber wenn man trotz allem mal eine harte Knoten in der Brusche bemerkt, sonst ist tatsächlich eine weitere Abklärung zum Fell am besten im Brustzentrum.
00:10:01: Aber Angst haben müssen Männern
00:10:03: nicht.
00:10:04: Sehr
00:10:04: gut!
00:10:05: Was ist eure kleine alltägliche Routine zur Prävention, die jede Frau ganz leicht nachmachen
00:10:11: kann?
00:10:12: Für mich persönlich ist es im Leben immer wieder kleine Augenblicke einzubauen.
00:10:18: Wo man sich folgendes bewusst macht wenn man etwas tut dann einfach nur auf das fokussieren was man tut und sich ein klein wenig auch darüber freuen dass man dies gerade tut auch wenn es noch so banal ist.
00:10:31: Und es ist auch klein wenig eine Übung zur Entwicklung von Zufriedenheit mit dem, was man hier und da sein tut.
00:10:43: Auch wenn die Außenwelt manchmal sehr unruhig und stressig ist.
00:10:47: Ich komme auf das, was ich vor erwähnt habe, Thema E also Fokus auf das was vor dir liegt am besten mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht Und dazu gehört bei mir so ein Morgen-Ritual der Essenszubereitung für den ganzen Tag.
00:11:01: Also ich stehe jeden Tag um vier auf fünfzig auf mit feinen Kaffee in der Hand und das ist für mich eines der schönsten und wahrscheinlich wichtigsten Dinge am Tag, alles ist ruhig!
00:11:11: Ich nippe so ein bisschen an meinen Kaffeeschau durchs Fenster und bereite dann meinen Essen für den gesamten Tag vor.
00:11:18: Das ist Frühstück Mittagabendessen.
00:11:20: Damit kann ich um sieben Uhr pünktlich in der Arbeit anfangen.
00:11:24: gegen Wochenende gehe ich dann irgendwo auf einen kleinen Hügel wandern, ca.
00:11:28: zwei bis drei Stunden oder auch mal dreißig Minuten shoppen.
00:11:31: Sonsanne bei dir?
00:11:32: Ja klar ja das ist ganz toll was du alles machst.
00:11:36: Auch ich habe natürlich meine kleine Routine also zum Beispiel nehme ich immer eine kleine Box mit mit frischen Früchten zur Arbeit.
00:11:48: Ganz wichtig für mich der Obig zusammen mit meinem Sohn gestalten, dass wir uns etwas feins kochen, möglichst etwas gesundes mit ein bisschen Salat.
00:11:59: Und sehr wichtig ist für mich auch, dass ich meine Zeit einteile und einen Freiraum finden, den ich mich mit meinen lieben Freundinnen und Freunden
00:12:10: treffen kann.
00:12:11: Sehr schön!
00:12:12: Das Kantonal-Screening-Programm ist jetzt im Juli des Jahrtausends sechsundzwanzig gestartet.
00:12:18: Wenn wir uns im Oktober nächsten Jahres wieder hier im Studio treffen Was müsste denn passieren, damit ihr es sagen könnt?
00:12:25: Das Projekt war ein voller Erfolg und hat die Zentralschweizen nachhaltig verändert.
00:12:31: Nach einem Jahr würde ich sagen, wenn dreißig bis vierzig Prozent der Frauen, die zum Buskrebscreening eingeladen werden auch wirklich erscheinen viele Frauen kommen ja bereits zur normalen Routine-Mammografie das heißt diese würden dann nicht nochmals zum Screening kommen.
00:12:50: Deswegen ist eine Zahl von dreißig bis vierzig Prozent bereits relativ hochgegriffen für die Anfangsphase.
00:12:57: Über die Jahre hinweg möchten wir diese Zahl aber deutlich erhöhen, das heißt idealerweise eine Beteiligungsrate von fünfzig Prozent so wie sie in Bern und auch Graubünden erzielt wird.
00:13:12: Erwähnenswert ist, in der Anfangsphase wird die Anzahl an entdeckten Brustkrebs erst einmal nach oben gehen und sich dann erst nach vier bis fünf Jahren stabilisieren.
00:13:23: Erst dann sehen wir die ersten Effekte im Screening.
00:13:27: Die Brustkrätsstadien beginnen sich von den späteren zu den früheren Stadien zu verschieben und vorausgesetzt es nehmen viele daran teil das ist der Jumping Point der entscheidende Faktor.
00:13:40: Klar, ich bin natürlich ganz innerer Meinung.
00:13:43: Damit das Vorsorgeprogramm wirklich effektiv ist, braucht es möglichst viel Teilnehmende.
00:13:50: Wichtig ist, dass Gynäkologinnen und Gynänkologen und Hausärzte auch die Frauen informiert und motiviert am Screening teilzunehmen.
00:14:00: Das heißt wenn sie uns gelingt unsere Zuwiser vom Vorsorge-Programm zu überzeugen dann werden mehr Frauen teilnehmen.
00:14:09: Ich würde sehr freuen, wenn ich von Frauen dann das positive Feedback bekomme.
00:14:14: Dass sie das Vorsorgeprogramm auch wirklich aus etwas Gutes
00:14:20: wahrnehmen.
00:14:21: Da kann man euch nur maximalen Erfolg wünschen!
00:14:26: Damit sind wir am Ende unserer Spezial-Sendung hier bei Spital Radio Lutz.
00:14:31: Ich sage vielen herzlichen Dank fürs Vorbeikommen an Dr.
00:14:36: Susanne Bucher, sie ist klinische Dozentin und Großchef Herzin und Leiterin des Brustzentrums an der Frauenklinik in
00:14:42: Luzern.
00:14:43: Ja vielen Dank fürs Zuhören und dass wir die Gelegenheit überhaupt gehabt haben, diese Informationen weiterzugeben
00:14:51: können.
00:14:51: Sehr gerne!
00:14:52: Und auch ein großes Dankeschön an Doktor Claudia Kurz.
00:14:55: Sie ist Co-Leiterin der Sektion Mama Diagnostik und Screening in der Radiologie hier am Luzerner Kantonsspital.
00:15:02: Vielen Dank und allen noch einen schönen Abend.
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